Ravensteynbrücke

In unserer letzten Ausgabe hatten wir der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass mit dem Appell „Ravensteynbrücke: Beton marsch“ die letzte Phase der lang andauernden Planungen für eine neue Brücke und den auch lange andauernden Arbeiten an dem Neubau angebrochen ist.

 

 

 

 

 

 

Diese Hoffnung hat sich erfüllt, denn nun stand in der Zeitung zu lesen: „Brücke wurde dem Verkehr übergeben.“ Damit endete die mit der Sperrung der alten Brücke  2009 begonnene Unterbrechung der Ravensteynstraße. Der südliche Straßenabschnitt wurde zu einer Sackgasse, die nur über die Emser Straße zu erreichen war. Der nördliche Abschnitt war über die Seizstraße und die Friedrich-Gerlach-Straße zu erreichen.

Zwischen der damaligen Sperrung und der nun erfolgten Freigabe lagen 10 Jahre mit Planungen, Abstimmungen zwischen der Deutschen Bahn und den Aufsichtsbehörden und den notwendigen Ausschreibungen. Im Dezember 2017 erfolgte dann die Auftragsvergabe. Die Bauzeit dauerte von Mai 2018 bis Mai 2019.

Das Ergebnis: eine Spannbeton-Plattenbrücke über drei Felder mit einer Gesamtlänge von 28 Metern, einer Breite von 8,52 Metern bei einer Fahrbahnbreite von 6 Metern und einem einseitigen Gehweg. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 2,5 Millionen Euro.

Bei der Freigabe der Brücke bedankte sich Oberbürgermeister David Langner bei den Anwohnerinnen und Anwohnern zu beiden Seiten der neuen Bahnquerung für die große Geduld, nicht nur während der Bauzeit und bei all denen, die zum Gelingen des Vorhabens beigetragen haben.